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Was ist Resilienz?

Definition & Bedeutung

»Fällst du siebenmal um, so steh achtmal auf!« 

Der Begriff „Resilienz“ ist auf den lateinischen Begriff „resiliere“ zurückzuführen, welcher so viel bedeutet wie „zurückspringen“. Und tatsächlich meinen wir auch genau das, wenn wir heute davon sprechen, dass ein Mensch resilient lebt. Resilienz beschreibt die Fähigkeit, trotz widriger Umstände, Krisen und schwierigen Lebenserfahrungen immer wieder zurückzuspringen - in seine alte Kraft, Lebensfreude und psychische Gesundheit.

 

Wir sprechen also hier von einer Art mentalen Widerstandsfähigkeit, die uns dabei helfen, Trauma und anhaltendes Leid hinter uns zu lassen. Resiliente Menschen spüren den Schmerz, doch verharren sie nicht darin.



Die Kauai-Studie und Schutzfaktoren

Die sogenannte Kauai-Studie unter der Leitung von Emmy Werner und ihrem Team gilt heute als die Pionierstudie der Resilienzforschung. In der Kauai Studie wurde ein gesamter Geburtenjahrgang auf der gleichnamigen hawaiianischen Insel beobachtet. Aus der Studie ergaben sich bestimmt Faktoren, die jene Kinder gemeinsam hatten, die sich trotz widriger Lebensumstände gesund und erfolgreich entwickelten. Diese Faktoren gelten als sogenannte Resilienz- oder auch Schutzfaktoren.



 

Wichtig zu beachten ist hierbei, dass es sich bei der Resilienz um eine Fähigkeit handelt - nicht etwa um eine Eigenschaft. Sicherlich gibt es verschiedene angeborene, sogenannte personale Faktoren, die diese Fähigkeit zur Resilienz für uns und unsere Kinder begünstigen können (z.B bestimmte Temperamenteigenschaften), doch die zentrale Botschaft lautet: Resilienz ist erlernbar und trainierbar. Siehe hierzu auch Merkmale von Resilienz! 

Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass viele der wichtigsten Voraussetzungen für eine starke, gut ausgebildete Resilienz in der Kindheit gelegt werden.

Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Ansätze und Erkenntnisse aus der Resilienzforschung in unsere Familien getragen werden. Die zentrale Botschaft der Resilienzforschung lautet: Die verlässlichen, liebevollen Beziehungen zu ihren primären Bezugspersonen stärken Kinder am allermeisten für ihren Lebensweg.

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